K l i c k t   a u f   d i e   w e i ß e n   B e g r i f f e 

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44 Jahre und kein bisschen leise. In der Tat ! Die
BEATSTONES zählten in den 60-er Jahren zu den
populärsten
Beatgruppen in Bayern. Sie traten
mehrfach im
CIRCUS–KRONE BAU auf: 1966 als
Vorgruppe der
TROGGS und 1967 als Einheizer
der KINKS, spielten l
ive im Bayer. Rundfunk und
tourten weit über Bayern
hinaus. Auftritte in etwa 40
Münchner
Clubs wie Fendilator, Kristallgrotte, PN,
La Luna, Käfig,
Cracker Box oder Palais de Dance

Aus einer Mopedclique (Kreidler-Florett) formierten
sich 1964
The Five Beatstones in München-Pasing.
Auslöser: Die Beatles, die Rolling Stones und die
»Weiber«. Mädchen schwärmten für Beat-Musiker.
Man übte in einer Garage, die ersten Instrumente
waren eine umgebaute Mandoline, Geschirrtöpfe
und ein Pappkarton als Basstrommel. Bald wurde
das Equipment besser, die Haare länger. Erster
Auftritt
war im Mai 1965 in der Schauburg Planegg.
Später ging der Beat im Pasinger  Bräustüberl
ab. Daneben, im Café Portofino, hielt man Hof.


Auf der 1. offiziellen Beatparty der Stadt München
im Deutschen Theater hatten die Fünf jede Menge
Auto
gramme zu schreiben. Bekanntsheitgrad und
Zahl der Auftritte stiegen. Plötzlich war man wer !
Der violette Bandbus war gefordert  „on the road“.
Plakatiert  wurde in Günzburg, Fulda, Regensburg,
Fehmarn,
Peissen- oder Penzberg. Zeitungen
druckten
Reklame und Berichte. Die Band wagte
sich an
knifflige Who-Titel und anspruchsvolle
Songs wie
„Good Vibration" von den Beachboys.

1969 stieß ein genialer Hammond-Orgler zur Band.
Das Musikprofil wurde jazz- und soulorientierter.

Hinzu kamen eigene Titel und Bearbeitungen.
Im Gefolge von
US-Club-Engagements stellte man
kurzzeitig den Namen um: aus
BEATSTONES  
wurde
Stoned Beat . Das passte in die Zeit !

Anfang der 70-er Jahre hätte man fast „Das war´s !"
unter das letzte Foto im Album geschrieben.
Studium, Beruf, Karriere, Kind und Kegel forderten
Tribut. Doch: the beat was going on. 1979 wagte man
sich wieder ins Rampenlicht, gewann neue Fans !
Die Clubs hießen jetzt: Marienkäfer, domicile, Podium,
Rigan Club. Im Wirtshaus zum Schlachthof hatte die
Band 1990 zum 25-ten Geburtstag Fullhouse. Trotz
eigener Songs ( die Single Feeling / I hau ab erschien
1984 ) und aktuellem Material – schon damals
mußten immer die Oldies ´ran.

Das Prädikat „die legendären“ erwarben sich die
BEATSTONES bei den Rodelbahn-Gedächtnis-Bällen 
in Weyhern u. FFB. Ja, der Fasching !  Wer zählt die
Partys, nennt die Feten? Von Olympia-Lust bis zu
den Weissen Festen in der Max-Emanuel-Brauerei.
Highlights waren Auftritte für U 2 im Seehaus und
für Lou Gramm ( FOREIGNER ) im La Bouca. Ferner
erwähnenswert: Gigs im Theatron, im Künstlerhaus,
in den Golfclubs von Beuerberg u. Frankfurt-Dreieich,
auf der Surfmesse am Gardasee.1998 lud Siemens
nach Hannover
auf die CeBit. Silvester 99 ging es in die
Pasinger Fabrik, 2002 auf den Münchner Marienplatz .
Die Jahreswechsel werden seit 2005 im Brückenwirt
Grünwald abgefeiert. Im Münchner Podium gastiert die
Band
inzwischen regelmäßig, beim Sommer-Tollwood
2010 rockte sie im Andechser Zelt..

Zum Sängerwechsel kam es 2009; Rainer heißt der
Neue. Er hat (um nicht das Wort Charisma zu strapa-
zieren) das gewisse Etwas
und begeistert mit druck-
voller
Stimme, prägnantem Gitarrenschrubb, starken
Saxophonsolis und lässiger Bühnenpräsenz.
Am 16.10.2010 feiern die Beatstones ihr 45-jähriges
Bühnenjubiläum
in der KRANHALLE im Feierwerk.
Nicht versäumen !

Im Programm Titel von: Yardbirds, Beatles, Elvis, Who, Searchers,
Tremeloes, Van Morrison, Kinks, Santana, Rolling Stones, CCR,
Joe Cocker, Doobie Brothers, Fleetwood Mac, J. L. Lewis, Manfred
Mann, Jethro Tull, Ray Charles, Spencer Davis,
Byrds, Box Tops u. a.