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Anfang 1973 hätte man fast „Das war´s !” unter das
letzte Foto im Album geschrieben. Studium, Beruf,
Kind und Kegel ließen nur wenige Auftritte zu. 1979
trat man wieder in´s Rampenlicht, gewann neue Fans
im Podium, Marienkäfer,domicile oder Rigan Club.
1990 sponserte Radio Gong den 25-ten Geburtstag
der Beatstones im Schlachthof. Trotz eigener Songs
(die Single Feeling / I hau ab erschien 1984) und
aktuellem Material gefragt waren immer die Oldies.
Das Prädikat „die legendären” verlieh man den
BEATSTONES bei den sagenhaften Rodelbahn-
Gedächtnis-Bällen in Weyhern u. FFB. Ja, der
Fasching! Wer zählt die Feten, nennt die Partys ...
von Olympia-Lust bis zu den Weissen Festen in der
Max-Emanuel-Brauerei. Highlights waren Auftritte
für U 2 im Seehaus und für Lou Gramm (FOREIGNER)
im La Bouca. Ferner erwähnenswert: Gigs im Theatron,
im Künstlerhaus, in den Golfclubs von Beuerberg u.
Frankfurt-Dreieich, auf der Surfmesse am Gardasee.
1998 lud Siemens nach Hannover auf die CeBit.
Silvester 99 ging es in die Pasinger Fabrik, 2002 auf
den Münchner Marienplatz. Im Münchner Podium
gastiert die Band inzwischen regelmäßig, auf dem
Tollwood 2010 wurde im Andechser Zelt gerockt.
Seit 2009 sorgt Rainer Blencke als neuer Frontmann
für frischen Wind. Er überzeugt auch durch lässige
Bühnenpräsenz und groovende Saxophonsolis.
Oktober 2010 stieg im Feierwerk die Party zum 45-
jährigen Bühnenjubiläum. Silvester 2010 kam Pete
York, Drummer der Spencer-Davis-Group auf die
Bühne. Und in´s Jahr 2012 gerockt wurde auf der
großen Tollwood-Silvester-Party (6000 Besucher).
Im Programm Titel von: Yardbirds, Beatles, Elvis, Who, Doors, CCR,
Searchers,Tremeloes, Van Morrison, Santana, Rolling Stones, Joe
Cocker, Doobie Brothers, Fleetwood Mac, J. L. Lewis, Jethro Tull, Ray
Charles, Manfred Mann, Spencer Davis, Box Tops, Procul Harum u. a.
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46 Jahre und kein bisschen leise. In der Tat: die
BEATSTONES zählten in den 60-er Jahren zu den
populärsten Beatgruppen in Bayern. Sie traten
mehrfach im CIRCUSKRONE BAU auf: 1966 als
Vorgruppe der TROGGS und 1967 als Einheizer
der KINKS, spielten live im BR, tourten weit über,
Bayern hinaus und traten in mehr als 40 Münchner
Clubs wie Cracker Box, Fendilator, La Luna, PN,
Palais de Dance auf. Wer kennt diese noch ?
Aus einer Mopedclique (Kreidler-Florett) formierten
sich 1964 The Five Beatstones in München-Pasing.
Auslöser: Die Beatles, die Rolling Stones und die
»Weiber«. Mädchen schwärmten für Beat-Musiker.
Man übte in einer Garage, die ersten Instrumente
waren eine umgebaute Mandoline, Geschirrtöpfe
und ein Pappkarton als Basstrommel. Bald wurde
das Equipment besser, die Haare länger. Erster
Auftritt war im Mai 1965 in der Schauburg Planegg.
Später ging der Beat im Pasinger Bräustüberl
ab. Daneben, im Café Portofino, hielt man Hof.
Auf der 1. offiziellen Beatparty der Stadt München
im Deutschen Theater hatten die Fünf jede Menge
Autogramme zu schreiben. Bekanntsheitgrad und
Zahl der Auftritte stiegen. Plötzlich war man wer !
Der violette Bandbus war gefordert „on the road”.
Plakatiert wurde in Günzburg, Fulda, Regensburg,
Fehmarn, Peissen- oder Penzberg. Zeitungen
druckten Reklame und Berichte. Die Band wagte
sich an knifflige Who-Titel und anspruchsvolle
Songs wie „Good Vibration" von den Beachboys.
1968 stieß James Jacobs samt Hammondorgel
zur Band, Der Sound wurde jazz- und soul-lastiger
Hinzu kamen eigene Titel und Bearbeitungen.
Im Gefolge von US-Club- Engagements stellte man
kurzzeitig den Namen um: aus BEATSTONES
wurde Stoned Beat . Das passte in die Zeit !
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